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Wanderhotel Europa

Familie Trocker, Oswald-von-Wolkenstein-Platz 5, 39040 Seis am Schlern - Südtirol
Tel. 0039 0471 706 174 - Fax 0039 0471 707 222 - - www.wanderhoteleuropa.com

Auf den Schlern

18.06.2010 - von Wanderhotel Europa
DerSchlern im Rampenlicht Wenn wir das Glück haben, vom Schlern aus, einen Blick in den Rosengarten oder in die tiefen Schluchten des Berges zu werfen – einen Schwenk auf Rosszähne, Molignon, Plattkofel, Sasslong, Sella und Geisler, dann können wir dem jungen, zeitgenössischen Schriftsteller Hans Fragner – ein Mann, der sich unter anderem mit Quantenmechanik beschäftigt – reinen Gewissens das Wort geben: „Wenn jener magische Augenblick des Tages eintritt, der einen kleinen Spalt in die zeitlose Unendlichkeit öffnet, jener magische Augenblick des Tages eintrifft, der die Diesseitswelt von der Jenseitswelt trennt, dann kann der im Geist Offene, den die Altvorderen noch staunen gelehrt haben, dem Gesang der Elfen lauschen, das Rauschen der Fabeln hören, König Laurins Lachen vernehmen und dem Leuchten seines märchenhaften Rosengartens beiwohnen.“ Das ist der Schlern! Das ist der Kultberg. Gipfel und Hochalm. Wir haben das Staunen, trotz Quantenmechanik noch nicht verlernt. Unsere Wanderung beginnen wir am Parkplatz Spitzbühl. Von hier führt der Steig durch die Wiesen zur Saltner Schwaige (1731 m). Wir überqueren den Frötschbach und befinden uns nun im Herzen des Naturparks Schlern, im Reich der Rehe und Gemsen, des Murmeltieres und des Steinadlers. Der Schlernsteig wurde 1997 ausgebaut und führt uns in Serpentinen durch ausgedehnte Latschenfelder und Zirbenwälder. Der sogen. „Touristensteig“ ist mit der Nr. 1 markiert und führt uns durch eine naturkundlich hochinteressante Gegend: Bald erreichen wir die Höhe des Hochplateaus. Ein kurzer Abstecher zum Burgstall und Petz bietet uns ein unvergessliches Gipfelerlebnis und den Rundblick über halb Südtirol. Der nun angenehm verlaufende Weg bringt uns in kurzer Zeit direkt zum Schlernhaus (2457 m) Der Abstieg bleibt uns offen: über den „Prügelsteig“ zum Völser Weiher, über das Tierser Alpl und die Rosszahnscharte oder den selben Weg nach Compatsch zurück.
2009.06.20 - Der Schlern im Rampenlicht - 001
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